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    <title>Tastenpoet | &amp;#35;HarteGedanken</title>
    <description>Irgendwo zwischen &amp;#35;GinScheiß, &amp;#35;HarteGedanken und &amp;#35;RückblickendBetrachtet. Teilzeit Papa. Freiberufler und &amp;#35;NochmalStudieren.</description>
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    <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 09:18:05 +0000</pubDate>
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        <title>Kink vs. Fetisch</title>
        <description>&lt;p&gt;Höhepunkte, ob nun orgastisch oder metaphorisch. Ist es nicht das, wonach wir streben? Was braucht man eigentlich für die eigene gute Zeit? Für den zusätzlichen Kick, die Befriedigung der Lust. Wo beginnt der eigene freie Wille und wo ergreift der Trieb Besitz?&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;fetisch-oder-kink&quot;&gt;Fetisch oder Kink?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Das &lt;a href=&quot;https://www.merriam-webster.com/dictionary/kink&quot;&gt;Miriam Webster Dictionary definiert &lt;em&gt;Kink&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; \ˈkiŋk\ in diesem Kontext als &lt;em&gt;“unconventional sexual taste or behavior”&lt;/em&gt; und am Ende des Tages haben wohl die meisten von uns irgendeinen Kink. Der Finger, an dem während des Orgasmus gesaugt wird, oder dieses Blitzen in den Augen des Gegenübers, dass uns während dessen Höhepunkt so anmacht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Publikation &lt;a href=&quot;https://www.dailycal.org/2020/02/13/you-have-a-kink-you-have-kink-everyone-has-a-kink/&quot;&gt;&lt;em&gt;The Daily Californian&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; kam 2020 in einer Umfrage unter UC Berkley Studierenden zum Ergebnis, dass über 37 % irgendeine Form von BDSM präferieren. Ist BDSM dann noch “ungewöhnlich” genug, um überhaupt einen Kink darzustellen, oder ist das Thema inzwischen so Mainstream, als dass es eigentlich die Norm widerspiegelt? Ist der neue Kink vielleicht keinen Kink im klassischen Sinne zu haben und StiNo (stinknormal) wird zum neuen Kink?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für mich ist es wichtig Kink und Fetisch zu trennen, vor diesem Hintergrund passt auch die Definition im &lt;a href=&quot;https://www.merriam-webster.com/dictionary/fetish&quot;&gt;Miriam Webster Dictionary für den Begriff &lt;em&gt;Fetish&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; \ˈfe-tish\ als &lt;em&gt;“an object or bodily part whose real or fantasied presence is psychologically necessary for sexual gratification and that is an object of fixation to the extent that it may interfere with complete sexual expression”&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klinisch wiederum wird Fetischismus als Sexualstörung diagnostiziert und so zum Beispiel im &lt;a href=&quot;https://gesund.bund.de/icd-code-suche/f65-0&quot;&gt;ICD-10 unter F65.0&lt;/a&gt; als &lt;em&gt;“Gebrauch toter Objekte als Stimuli für die sexuelle Erregung und Befriedigung. Viele Fetische stellen eine Erweiterung des menschlichen Körpers dar, z.B. Kleidungsstücke oder Schuhwerk. Andere gebräuchliche Beispiele sind Gegenstände aus Gummi, Plastik oder Leder. Die Fetischobjekte haben individuell wechselnde Bedeutung. In einigen Fällen dienen sie lediglich der Verstärkung der auf üblichem Wege erreichten sexuellen Erregung (z.B. wenn der Partner ein bestimmtes Kleidungsstück tragen soll)”&lt;/em&gt; bestimmt. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass eine Behandlung im Sinne einer Psychotherapie jedoch nur dann notwendig wird, wenn es zu einem konkreten Leidensdruck kommt und/oder andere Personen aufgrund dessen Schaden nehmen könnten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aus diesen Definitionen ergibt sich der wesentliche Unterschied, ein Kink ist ein Kann und eben kein Muss, während beim Fetisch die Grenzen fließend sind und bis in eine krankhafte Störung laufen können. Den Kink wiederum auszuleben, diese gewisse Extra auch zu genießen und ggf. zu teilen, ohne mich jedoch darauf zu begrenzen oder gar dadurch eingeschränkt zu sein, erweitert für mich die Facetten des (gemeinsamen) Spiels.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;was-mein-ist-muss-nicht-dein-sein&quot;&gt;Was mein ist, muss nicht dein sein&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Über die Jahre hatte ich das Glück viele Erfahrungen machen zu dürfen, sowohl menschlich als auch in Bezug auf Kink- und Fetisch-Themen, gleichzeitig bedeuten diese Erfahrungen auch, dass ich für mich austesten und lernen durfte, was mich anspricht und was nicht. Es gab fast immer diesen Safe Space, in dem ich mich verwirklichen und auch mal Fehler machen konnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Manchmal waren es die einfachen Dinge, ein Flogger oder eine Peitsche die ausrutschte und in der Folge zu Hämatomen führte, die für die Trägerin für eine Weile eine unerwünschte und schmerzhafte Erinnerung darstellte. Andere Male einfach ein Abbruch, weil die Ergebnisse des Spiels unangenehme oder gar unerwünschte Schmerzen hervorriefen. Ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste, Punkt der mich dabei gehalten hat war Kommunikation und damit einhergehend Transparenz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gerade wenn man über Erlebnisse spricht, nicht zwingend just in dem Moment, sondern in der Reflexion und nachdem die Lust abgeklungen ist, kommen oft auch kritische oder negative Stimmen zu Wort, die man andernfalls im laufenden Spiel nicht zugelassen hat. Ein ehrlicher und vertrauensvoller Austausch macht es mir dabei sehr leicht auch klarzustellen, wenn mir etwas einfach nichts bringt oder wenn die Gegenseite zwar mitspielt, der Kink jedoch für sie gar nicht der relevante Punkt ist, sondern sie beispielsweise durch meine Lust mehr empfindet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein persönliches Fazit über die Zeit ist vor allem, dass man nicht jeden Kink oder auch Fetisch teilen oder gar mitmachen muss und sollte. Grenzen sind wichtig, sowohl die harten als auch die weichen Grenzen. Eine weiche Grenze kann ich aktiv oder auch passiv verschieben. Während unter anderem Natursekt für sich genommen keinen Mehrwert für mich bedeutet, kann er im Spiel im richtigen Moment als Erniedrigung durchaus erwünscht und hilfreich sein. Wirklich harte Grenzen bleiben davon jedoch unberührt, ich will diese auch gar nicht verschieben und das bedeutet, dass ich sie jedoch auch in der Kommunikation klar vertreten und gegebenenfalls als solche (er-)klären sollte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Quintessenz dieser Betrachtung ist vor allem, dass ich diese Art der weichen Grenzen als immense Bereicherung empfinde. Der Weg führt weg von statischen Ja- und Nein-Situationen, man darf und soll auch kommunizieren aber sich ebenso von der Stimmung selbst tragen lassen und das Spiel genießen. Ich nenne es liebevoll &lt;em&gt;agiles BDSM&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;multiplikation-der-lust&quot;&gt;Multiplikation der Lust&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Gemeinsame Lust und vor allem auch gemeinsamer Kink kann also durchaus beflügeln. So sehr, dass 1+1 eben nicht mehr 2 ergibt, sondern zu einem Vielfachen des Ursprünglichen wird. Gleichzeitig impliziert ein Kink oft auch eine Wohlfühlsituation, und zwar so sehr, dass damit unter Umständen weitere Faktoren hinzukommen. Fühlt man sich wohl ist man oft auch stärker in der Situation und der eigenen Rolle, ein Gefühl der Sicherheit, dass auch nach Außen hin strahlt. Der aktive bzw. dominante Part wirkt dann womöglich noch stärker und die passive bzw. devote Person kann sich besser fallen lassen und ihre Hingabe zeigen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit Hilfe dieser Tiefe des Spiels schaffen wir uns in der Begegnung mit anderen einen Raum, der nicht nur in sich selbst sicher ist, sondern auch allen Beteiligten den Raum bietet sich zu entfalten oder entfalten zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;versteckspiele&quot;&gt;Versteckspiele&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Grenzen gehen häufig auch mit Scham einher. Soziale Normen, die uns in unserer Entwicklung aufgezwungen worden sind und mit denen in Bezug auf Kink und Fetisch Grenzen der Gesellschaft durchbrochen werden. Eine Person, die eine andere schlägt. Gewalt ausübt. Körperflüssigkeiten, die für sich genommen klar entgegen der Norm verwendet werden. Gewalt oder Ekel als Mittel im Spiel sind gerade für Einsteiger in das Thema zunächst nicht denkbar und Plattformen oder soziale Netzwerke wie Tinder, Instagram, Twitter etc. haben in ihren Bedingungen konkrete Ausschlussklauseln, die auf den meist sozialen und moralischen Normen basieren, denen die Betreiber in ihrer jeweiligen Jurisdiktion unterliegen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So kommt es, dass wir uns natürlich auch in diesen Kontexten im Normalfall nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Klarnamen sind die absolute Ausnahme, Bilder in sozialen Medien werden meist anonymisiert oder sie zeigen nur Ausschnitte, mit denen die Person darauf hofft nicht erkannt zu werden, während die eigene (Selbst-)Darstellung erhalten bzw. gefördert werden soll.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht sind das auch Aspekte, die insbesondere Rollenspiele mit all ihren Facetten so interessant machen. Klischees die bedient werden, von der Sekretärin und ihrem Chef, der Krankenschwester und ihren Patient:innen oder der Lehrer:in mit ihren Schüler:innen. So ergibt sich schnell eine Maske oder ein Kostüm hinter bzw. in dem man sich verstecken oder eben jemand anderes sein kann. Eine Schicht Stoff oder Materialien wie Lack, Leder und Latex, die gegen die Außenwelt abschirmen und ein besonderes Körper-/Hautgefühl vermitteln.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;der-stoff-unter-dem-gefühle-entstehen&quot;&gt;Der Stoff unter dem Gefühle entstehen&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Gegenstände und Materialien sind Themen, die bei vielen mit den Begriffen Kink und Fetisch verknüpft werden. Ein Lederrock, der ihr nach Außen Härte verleiht und sich nach innen warm auf der Haut anfühlt oder Latex, dass sich der Umgebungstemperatur anpasst und eine hauchdünne Abgrenzung zur Umwelt darstellt, verbunden mit einem unnatürlichen Glanz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Meinen ersten Kontakt mit Latex hatte ich mit Anfang 20, es war ein einfacher getauchter String für die damalige Lebensabschnittsgefährtin. Er hielt die Feuchte an der richtigen Stelle und glänzte in Verbindung mit Wasser oder besser noch Öl verführerisch. &lt;a href=&quot;https://bsky.app/search?q=from%3Atastenpoet.de+%23R%C3%BCckblickendBetrachtet&quot;&gt;#RückblickendBetrachtet&lt;/a&gt; amüsiert mich dieser Umstand ein wenig, denn heute ist das ein Kink, der mich durchaus häufig leitet, und zwar nicht nur im Sinne der rein sexuellen Lust, sondern auch verbunden mit dem Hobby der Fotografie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieses Gefühl, wenn man selbst darin steckt und Berührungen empfängt oder über Handschuhe eine andere Person berührt. Die Distanz, die gleichzeitig eine Nähe ist. Natürlich schwitzt man darin und während Flüssigkeiten keinen Weg heraus haben, bedeutet das auch ein weiteres Gefühl, mit dem man sich zwangsweise auseinandersetzen muss. Ein Kokon sozusagen, der Schutz vor allem bietet und doch so gar nicht schützen könnte, denn das Material ist durchaus nicht grenzenlos unempfindlich oder gar dehnbar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn die eigenen Finger behandschuht um ihren Mund streichen, in selbigen eindringen oder ihre Lenden lustvoll teilen, um die Feuchte der Lust aufzunehmen. Ein wenig wie ein fremder Gegenstand und doch in Form des vertrauensvollen Partners. Das Besondere ist vor allem die Varianz, von einfachen Elementen wie Handschuhe oder Slips bis hin zu kompletten Outfits lassen sich quasi endlose Kombinationen erfinden. Die persönliche Verwirklichung in Form eines besonderen Materials.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;die-eleganz-der-überspitzten-weiblichkeit&quot;&gt;Die Eleganz der überspitzten Weiblichkeit&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Während diese Erfahrungen und auch die eigene Darstellung Teil des Spiels sein kann, löst es bei mir auf beziehungsweise an der Partnerin noch mal eine andere Reaktion aus. Sie zu sehen, ob nun im eleganten Outfit mit Latex ergänzt oder einem kompletten Ensemble, die körperlichen Reize dargestellt, für die Person ausgewählt und ihre Eigenschaften unterstreichend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An dieser Stelle kommt auch meine Liebe zur Fotografie ins Spiel. Einen Körper überspitzt künstlerisch darzustellen, sei es nun die Körperformen verhüllt aber eben doch auch unverhüllt darzustellen reizt mich auf vielen Ebenen. Unwirkliche und auch mal extreme Ansichten oder Situationen umzusetzen, in denen auch mal die Person im Material zum Objekt wird treibt mich dabei auch oft auf eine ganz besondere Weise an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese überspitzte Darstellung gipfelt für mich auch in abwegigen Kombinationen, das glänzende Latex mit surreal hohen Schuhen kombiniert ist dabei beinahe Standard. Absätze ab 10 Zentimeter, Plateaus jenseits der 20 Zentimeter. Ein Bild entsteht für mich auch dadurch, dass Posen bewusst unnatürlich und unwirklich umgesetzt werden. Orte und Situationen, die miteinander im Kontrast stehen. Das neue glänzende Latex, vielleicht in Form eines einer Lehrerin gleichenden Outfits, in einer alten verlassenen Schule oder eine leere Fabrikhalle mit einem durchaus überbordenden Ensemble aus Latex und High Heels, die kaum zum Stehen gedacht sind. Ein alter Reichsbahn Speisewagen, der Tisch gedeckt und einladend, dazu ein Paar in einem durchaus passenden Set, er im Latexanzug und sie im Business Dress. Casual Latex. Situationen, die natürlich sind, kombiniert mit dem Kink des Materials.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Ende bleibt hier vor allem das Ungewöhnliche als greifbarer Kink, der zwar sexualisiert entsteht und genutzt beziehungsweise umgesetzt wird, am Ende aber keine konkreten oder direkten Höhepunkte, sondern eher eine konsequente Verstärkung der Lust darstellt.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;von-der-anonymität-des-objektes&quot;&gt;Von der Anonymität des Objektes&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Eine besondere Situation, der ich zu Beginn meiner eigenen Erfahrungen durchaus kritisch gegenüber stand sind die eher klassischen Ganzanzüge aus Latex. Im Extremfall von Kopf bis Fuß und mit Maske verhüllt, stellen diese Outfits zunächst ein sehr beeindruckendes und auch abschreckendes Bild dar. Bei diesem Aspekt gehen die Meinungen und Vorlieben allerdings stark auseinander.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aus fotografischer Sicht, wie auch unter dem Aspekt der Vorführung auf Events, hat diese Facette für mich noch einmal eine eigene Dynamik. Weibliche Aspekte des Körpers, dessen Form und Proportionen, werden simplifiziert und pointiert ausgestellt, man sieht dabei eben keine Haut aber umso mehr die durchaus extreme Verkleidung. Die Person dahinter verkommt zum anonymen Objekt, direkten Blicken verborgen und doch vollkommen entblößt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht ist es auch das Kopfkino, das mit dieser Kombination noch einmal auf eine besondere Art seine Arbeit aufnimmt. So darf diese Objektifizierung auch im Spiel einen Platz einnehmen, die Person tritt dabei augenscheinlich in den Hintergrund und deren eigene Wahrnehmung wird künstlich begrenzt. Die Maske erschwert das Hören, eine Augenmaske das Sehen. Die eigene Haptik, vom Tastsinn selbst bis hin zu Berührungen, alle Umwelteinflüsse werden nur noch gedämpft wahrgenommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während das Subjekt der Lust zum Objekt wird, geht die Person darunter nie wirklich verloren. Der Mensch ist Teil des Spiels, Consent ist immer im Spiel und genau da liegt der Unterschied zur leblosen Puppe. Hingabe in einer sehr besonderen und für sich genommen eigenen Form, bekommt die lustvolle Benutzung einer anderen Person ihren ganz speziellen Reiz.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;braucht-es-kink&quot;&gt;Braucht es Kink?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Keinen meiner Kinks würde ich als Fetisch bezeichnen, denn sie sind für mich eben kein notwendiges Element der Lust. Für sich genommen geben sie mir nichts, dass meine Lust bis zum Höhepunkt bringen würde, allerdings können sie bestehende Lust und auch das damit verbundene Kopfkino durchaus weiter verstärken. Auch wenn die Grenzen hier und da zum Fetisch auch mal verschwimmen können und in Einzelfällen auch Zeit investiert wird um diese auszuleben, niemand kommt zu Schaden und am Ende des Tages können die Beteiligten die Befriedigung ihrer Lust ausleben und genießen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich mag meine Lust, meine Kinks und die vielen Aspekte, die diese mit sich bringen. Kinks mit jemandem zu teilen macht mich immer wieder auch dankbar, vor allem wenn dabei die eigenen und mit denen des Gegenübers harmonieren oder sich beflügeln. Es ist eine privilegierte Position aus der ich diese Zeilen abschließe, ich habe die Zeit und auch die Möglichkeiten mich selbst in diesen Aspekten zu verwirklichen und so geht mit den Schlussworten auch eine besondere Art der Demut einher.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Passt auf euch auf!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Euer &lt;a href=&quot;/about/&quot;&gt;Tastenpoet&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;!--
Selbstdarstellung
- Besonders sein
--&gt;
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        <pubDate>Sat, 19 Feb 2022 08:59:00 +0000</pubDate>
        <link>https://tastenpoet.de/kink-vs-fetisch/</link>
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        <category>Kink</category>
        
        <category>Fetisch</category>
        
        <category>Latex</category>
        
        <category>Tastenpoet</category>
        
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Aftercare</title>
        <description>&lt;p&gt;Hin und wieder fällt das Thema auf den Begriff Nachsorge (Aftercare), vor allem im Zusammenhang mit dem Sub Drop aber eben auch mit dem Top/Dom Drop. Während ich die Auswirkungen des Sub Drop nur aus zweiter Hand kenne, ist Letzteres dagegen etwas, mit dem ich immer wieder mal kämpfe.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;wenn-er-fällt-dann-schreit-er-nicht&quot;&gt;“Wenn er fällt, dann schreit er (nicht).”&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Nach den ersten, nennen wir sie mal, Sessions, wurde das Problem in Bezug auf eine Sub akut und es war für mich absolutes Neuland. Es gab niemanden, der mir zur Seite stand, denn auch ihre Erfahrung war schlichtweg rudimentär, und Zugang zu erstem Lesestoff gab es mangels passender Begrifflichkeiten leider nicht. Da die dominanten Akteure eher weniger dazu tendieren ihre eigenen Gefühle offen anzusprechen, gehe ich bewusst diesen Weg und bearbeite hier vor allem meine Erlebnisse.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zunächst einmal ist jede Session emotional aufgeladen. Über die Eröffnung, welche die Stimmung meist Tage zuvor bereits steigert, hin zum physischen Vorspiel, das dies dann nur komplettiert. Die Haltung (das Mindset) ist hierbei für mich von essenzieller Bedeutung, denn nur mit einem freien Kopf, schaffen es die Beteiligten sich fallen zu lassen und gemeinsam zu fliegen. Fliegt man als Top? Ich meine schon, auch wenn der Aspekt der Kontrolle (und damit des unbedingt zu vermeidenden Kontrollverlustes) durchgängig präsent zu sein hat. Genau dort startet die emotionale Fahrt, die Empfindungskurve zeigt steil nach oben, um parabelartig einen Höhepunkt im Spiel zu erreichen. Adrenalin und Endorphine werden ausgeschüttet, es entsteht eine Nähe zwischen den Spielpartnern, die ihres Gleichen sucht. Am Ende des Spaßes steht daher der teilweise anstrengende Teil, denn alles was nach oben geht, wird zurück auf den Boden der Tatsachen herunterkommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um bei greifbaren Metaphern zu bleiben, das Fliegen ist wie Pendel, das bis zu einer maximalen Auslenkung aufgezogen wird und natürlich mit deren Kraft über den Null-/Normalpunkt ausschlägt und ins Gegenteil umschlägt. Die Kunst dabei ist die nachfolgenden Ausschläge, die Amplitude, zu dämpfen und wieder in einen Normalbereich zu kommen. Deshalb ist es vor allem meine Aufgabe, die Spielpartnerin aufzufangen. Während sie sich im Spiel fallen gelassen hat, um von mir getragen und auf ihrem Flug begleitet zu werden, habe ich dafür Sorge zu tragen, sie heil in die normale Welt zurückzubringen. Geht das jedoch schief, kommt es zwangsweise zu einem Vertrauensverlust und im Extremfall ist von dort an kein Spiel mehr möglich, denn sie wird sich nie wieder in meine Obhut begeben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Inzwischen kann man an einigen Stellen darüber lesen und ein paar der Quellen habe ich euch unten zusammengefasst. Praktische Erfahrungen bleiben zwangsweise jedem selbst vorbehalten und wie so oft sind alle Konstellationen, alle Menschen, anders. Ich will mich hier bewusst auf mein Erleben konzentrieren und beschreiben, was es bedeutet, wenn ich nach dem Spiel falle – denn genau diese Erfahrungsberichte, kommen, wie ich finde, zu kurz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun gehört zur Vor- und Nachsorge nicht nur der emotionale Aspekt, auch das Körperliche darf nicht zu kurz kommen. Während Hygiene von Personen und Spielzeugen selbstverständlich sein sollte, lässt sich die im Anschluss notwendige Nähe nicht nur mit einer Umarmung oder Kuscheln herstellen. Sei es gemeinsam zu Duschen oder andere Körperpflege (Lotion etc.) können genauso hilfreich sein, wie in einen Bademantel oder ein Handtuch eingewickelt zu werden. Getränke oder auch mal etwas Süßes (z.B. Schokolade) und auch eine liebe Stimme mit warmen und nicht nur lieb, sondern vor allem ernst gemeinten Worten, wirken wahrhaft Wunder.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin ein emotionaler Mensch und würde mich durchaus als empathisch bezeichnen, hinzukommen gewisse Punkte die man vielleicht eher der Hochsensitivität zuordnen würde, was sowohl Vor- wie Nachteile mit sich bringt (ein anderes Thema, für einen weiteren Tag und Beitrag). Jede Begegnung, ob im BDSM-Kontext oder nicht, weckt in mir den Wunsch zur Reflexion und das idealerweise allein, kombiniert mit Bewegung. Es kostet mich unheimlich Kraft, wenn die Gegenseite wiederum direkte Bestätigung und Konversation braucht, denn die eigenen Bedürfnisse sind dem oft entgegengesetzt. Was bleibt, ist diese Sehnsucht hintenanzustellen und vorwiegend zuerst einmal für die Partnerin zu sorgen. Ja, das ist meine Aufgabe! Um dennoch zu Versuchen beides unter einen Hut zu bringen, ist Kommunikation essenziell. Wohlgemerkt bereits vorab und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Es ist notwendig, die Situation zu erklären, meine Wünsche explizit nennen und ihre zu hören, um dann gemeinsam einen Weg zu finden, den beide Seiten weiter beschreiten können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Wahrnehmung, welche Mittel mir dabei helfen und was eher kontraproduktiv ist, hat sich über die Zeit verändert. Sorge ich nicht hinreichend für mich, entsteht schnell ein Strudel aus Antriebslosigkeit, Fressattacken und einem Verlust der Struktur im Tagesablauf. Andererseits ist es oft Einfaches, wie ausreichend Flüssigkeit oder Natur, Wald und Sonne, kombiniert mit der zuvor genannten Bewegung. Meine Denkprozesse werden so angeregt und vor allem positiv kanalisiert, ich brauche diese Zeit, um die Gefühle in mir im richtigen Kontext wahrzunehmen und zu verstehen. Sie dann niederzuschreiben und ggf. zu teilen ist letztlich oft einer der Schritte vor dem eigentlichen Austausch darüber. Hier schließt sich der Kreis, und die Kommunikation mit der anderen Seite kann beginnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was mir lange nicht klar war, dass dieser Prozess auf beiden Seiten dauert. Wir reden hier nicht von Stunden, sondern eher von Tagen. Je emotionaler das Erlebnis, umso stärker ist mein Bedürfnis, dieses zu verarbeiten und desto mehr Raum zur Reflexion brauche ich.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;spielräume-und-möglichkeiten&quot;&gt;Spielräume und Möglichkeiten&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Stellt man sich die Emotion tatsächlich wie eine Schwingung mit Ausschlägen in die eine, wie auch in die andere Richtung vor, und setzt diese Nachsorge mit einer Bremse, einer Dämpfung, dieser Schwingung gleich, dann ist der Faktor Zeit etwas, dass sich eben nur bedingt beeinflussen lässt. Ein schnelles Bremsen bis in den Normalzustand kann und sollte für beide Seiten meiner Meinung nach gar nicht das Ziel sein, gilt es doch die Empfindungen zu verarbeiten und für sich nachhallen zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Direkt im Anschluss sind es für mich oft einfache Gesten, die die dringenden Bedürfnisse erfüllen und so auch Sicherheit vermitteln sollen. Passt der Flüssigkeitshaushalt? Braucht es gerade ein gutes warmes oder kaltes Getränk? Oder ist es vielleicht ein Verlangen nach Energie in Form von Schokolade oder anderen Süßigkeiten? Mit zunehmendem Abstand zum Spiel kann auch ein gemeinsames, möglicherweise nur leichtes, Essen nicht nur Bedürfnisse stillen, sondern auch Normalität und Nähe kommunizieren. Dazwischen gibt es wie so oft viele Schattierungen, die von frischer Luft über eine warme Decke oder auch Hautkontakt bis hin zu einem heißen Bad gehen können. Kurzum, jeder muss hier den eigenen Weg finden, der in der jeweiligen Konstellation passt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es läuft also konsequent auf einen achtsamen Umgang miteinander vor allem Kommunikation hinaus. Bedürfnisse zu erspüren ist immens anstrengend, auch das ist ein Grund warum ich selbst unter Umständen dazu neige abzustürzen, denn auch ich brauche dieses „aufgefangen werden“ um meinen Normalzustand wieder zu erreichen. Kommunikation hilft dabei nicht nur, sie spart auch Energie, die man dann auch in Selbstführsorge umsetzen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Passt auf euch auf!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Euer &lt;a href=&quot;/about/&quot;&gt;Tastenpoet&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Link 1: &lt;a href=&quot;http://www.bdsmwiki.info/Drop&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;BDSMwiki: Drop (EN)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Link 2: &lt;a href=&quot;https://de.lovense.com/bdsm-blog/aftercare&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lovense/Kink Closet: Aftercare (EN)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Update (22.04.2020): Formulierungen und Übersichtlichkeit überarbeitet.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Update (24.04.2022): Formulierungen überarbeitet, Klarstellung einzelner Punkte und Erweiterung zu Spielräumen und Möglichkeiten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

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        <pubDate>Sun, 19 Apr 2020 16:30:05 +0000</pubDate>
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        <category>Aftercare</category>
        
        <category>BDSM</category>
        
        <category>Tastenpoet</category>
        
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Von Rüstungen und Zaubersprüchen...</title>
        <description>&lt;p&gt;…oder auch von Schutz und Verhütung. Über die Jahre war eben diese Verhütung, wie bei wohl bei vielen, auch bei mir immer wieder ein Thema, mit dem man sich zwangsweise auseinandersetzen musste. Kontrolle des Kinderwunsches war genauso ein Faktor, wie auch meist langfristige aber dennoch immer mal wieder wechselnde Partnerinnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Anfang einer jeden Beziehung galt das klassische Kondom als gesetzt, wenn man sich besser kannte (und in den letzten Jahren auch nachweislich sauber war) kam dann der Wechsel zu alternativen Methoden. Die ersten echten Beziehungen waren immer mit der für mich als Kerl eher geheimnisvollen Pille verbunden, es lag nicht an Desinteresse, aber irgendwie war mit der Aussage „sie nimmt die Pille“ faktisch alles geregelt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie nicht anders zu erwarten wandelte sich meine Einstellung zum Thema über die Jahre und heute kommt es mir vor, als das die Pille deutlich weniger zum Einsatz kommt. Das für mich spannende, nach dem Absetzen waren die Damen meist psychisch besser drauf. Ich will nicht zu weit ausholen, nur soviel - die Beziehungen ohne Hormone waren für mich als Partner die intensiveren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor 4-5 Jahren kam eine Partnerin in mein Leben, welche sich auf die Kalendermethode eingeschossen hatte und ihren Zyklus sehr genau kannte. So lief es in den unfruchtbaren ungeschützt und wenn notwendig eben mit Kondom. Wir hatten beide bereits Kids und das Thema war für uns abgeschlossen, auch waren wir klar, was im Falle des Falles passieren sollte. Es kam natürlich genau so, es ging schief. Durch Stress (große berufliche Veränderungen) verschob sich ihr Zyklus und prompt war sie schwanger (das die Sache auf einen 3er mit einem anderen Herrn einzugrenzen war, machte es nicht besser). Die folgenden Wochen waren mehr als unschön, der Abbruch (medikamentös, bei dem ich nicht von ihrer Seite gewichen bin) war für mich eine Sache, die ich nie wieder erleben will. Rückblickend betrachtet war dies für mich auch ein Grund, warum die Partnerschaft zu Bruch ging und doch war es eine Erfahrung, die mich geprägt hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit Joy/Tinder etc. lebt man natürlich auch ohne Beziehung weiter, die Angst fuhr jedoch immer wieder mit. Klar Kondome waren immer im Spiel, nicht nur zur Verhütung, und doch war da immer dieses Gefühl im Hinterkopf. Dann platzte mal wieder eins von den Dingern, kurz gesagt ein grauenhaftes Gefühl und es war endgültig Zeit für eine Lösung. Nun ist meine Angst sehr spezifisch und geprägt durch eine äußerst eklige Trennung von der Mutter meines Kindes, ein weiteres Kind kam für mich jedenfalls nicht in Frage.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits Jahre (wohlgemerkt auch weit vor dem eigenen Kind) zuvor hatte ich mich mit dem Thema Vasektomie beschäftigt und nach dieser Erlebnisserie war alles wieder da. Ich habe nicht lange gefackelt, einen Beratungstermin gemacht und kurze Zeit später war die OP angesetzt. Die Schmerzen in den folgenden Wochen waren überschaubar, ich wusste es würde aufhören und hatte mich vorher mit einem Freund darüber ausgetauscht, der selbst bereits damit durch war. Was er mir mit auf den Weg gab, der Sex würde im Anschluss anders sein - freier im Kopf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er hat Recht behalten. Nach dem Eingriff (und der darauf folgenden Bestätigung) war meine Gefühlslage klar und dann mit neuer fester Partnerin wiederum war es unglaublich befreiend für beide Seiten, keinerlei Ängste mehr haben zu müssen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Man(n) muss sich darüber im klaren sein, ein solcher Eingriff ist zumindest unter Vorbehalt endgültig (Gegenbeispiele gibt es genug). Das ist der Punkt, der mich immer mal wieder mit Wehmut erfüllt und gleichzeitig ist es beruhigend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Fazit, zum jetzigen Zeitpunkt meines Lebens, Verhütung geht beide an und es gibt für verschiedene Zeitpunkte und Umstände eine geeignete Methode - nur 100% Sicherheit hat man nie. Mit dem Bewusstsein und der aktuellen Lösung kann ich heute gut leben, allerdings blicke ich auch ein wenig mit Wehmut in die doch manchmal etwas zu unsichere Vergangenheit. Es ging immer gut, hätte jedoch auch anders laufen können.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Den Vogel abgeschossen hat mal eine Dame, die nach meinem Orgasmus meinen Saft genüsslich mit ihren Fingern auf sich verteilte, um sich dann die gleichen Finger direkt einzuführen, während sie zuvor einen abartigen Aufriss bzgl. Verhütung und Schutz gemacht hatte…&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Gerade in den letzten Jahren kam immer mal wieder jemand neues in mein Leben und die Frage des Schutzes vor übertragbaren Krankheiten kam somit immer wieder auf. Wie bereits erwähnt ist dazu das Kondom für mich immer das Mittel der Wahl und das wird es wohl auf absehbare Zeit auch bleiben. Die Freiheit im Kopf brauchte ich hier jedoch ebenso, wenn auch nicht so sehr wie in Bezug auf potentiellen Nachwuchs. Meine Lösung sind regelmäßige Tests, und zwar auf &lt;em&gt;ALLE&lt;/em&gt; STI/STD.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;HIV macht mir ehrlich gesagt weniger Sorgen, zum einen gibt es inzwischen gute Behandlungsmöglichkeiten und zum anderen ist die Kontrolldichte meiner Meinung nach verhältnismäßig hoch, denn bei jeder Blutspende und den meisten Vorsorgeuntersuchungen wird bereits geprüft. Was jedoch selten oder eben gar nicht geschieht, sind die Prüfungen auf Syphilis, Hepatitis, Chlamydien oder auch Gonorrhoe/Tripper (letztere werden i.d.R. über eine Urinprobe geprüft).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Weg zum Test führt mich i.d.R. zum Gesundheitsamt oder zur AIDS-Hilfe, die bietet bei uns eine Betttauglichkeitsuntersuchung (BTU) zum Selbstkostenpreis an. Gerade wenn ihr neue Partner in euer Leben bringt, lasst euch testen, ein Kondom ist kein 100%iger Schutz und da sich alles behandeln lässt, muss man nun wirklich kein Risiko eingehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Passt auf euch auf!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Euer &lt;a href=&quot;/about/&quot;&gt;Tastenpoet&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Sat, 07 Mar 2020 21:28:00 +0000</pubDate>
        <link>https://tastenpoet.de/verhuetung/</link>
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        <category>Tastenpoet</category>
        
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Die Sub (Teil 1)</title>
        <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der erste Teil einer weiteren Geschichte aus dem Jahr 2019. Geschrieben in einer Zeit, in der mein Leben mir neue Wege aufzeigte und die ich mit einer Frau beschreiten durfte, wie es nur wenige gibt. Danke!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sein Geburtstag stand an und du hattest etwas Besonderes vorbereitet. In seiner Zeit vor dir gab es eine Dame, mit der er sich immer wieder zum Spielen getroffen hatte. Soweit du es durch die Blume mitbekommen hattest, ging es dabei härter zu - etwas, das du mit ihm schon probiert und an dem du Gefallen gefunden hattest. Ihr Kontakt war schnell über eine Plattform, die er früher nutzte, hergestellt und ihr hattet euch heute zum Kaffee verabredet. Sie war jung, dir körperlich nicht ebenbürtig und doch strahlte sie etwas aus. Ihre ruhige und zurückhaltende Art ließ ihre devote Ader zum Vorschein kommen und gleichwohl mehr vermuten. Im Laufe des Gespräches wurde dir klar, was er in ihr gesehen hatte. Ein Spielzeug, eine Partnerin für das Besondere. Diese Rolle hattest inzwischen du eingenommen und doch wolltest du euch einen speziellen Kick verschaffen, ihm ein unvergessliches Erlebnis schenken. Ein Spiel zu dritt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Du hattest dir in deinem Kopf für die gemeinsame Zeit einen grundlegenden Einstieg zurechtgelegt, mehr würde es nicht brauchen, denn er würde das Kommando übernehmen. Er würde achtsam sein, für euch sorgen und euch benutzen. Der Austausch mit ihr gab dir zudem einen weiteren Einblick in ihn, zeigte dir einmal mehr was er mochte und allein der Gedanke daran ließ dich feucht und willig werden. Ihr schien es ebenso zu ergehen, denn sie rutschte während eures Gespräches immer wieder auf ihrem Stuhl hin und her. Der Termin war schnell gefasst, es galt noch eine Entscheidung zu den Outfits zu treffen und dann war es bereits Zeit für den Abschied. Ihr devotes Verhalten machte es dir leicht die Kontrolle zu übernehmen und anstatt sie zur Verabschiedung zu umarmen, wanderte deine Hand in ihren Nacken. Du hältst sie fest und führst ihren Mund an deine Lippen, um mit ihr in einem intensiven Zungenkuss zu verschmelzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihre leichte Irritation war ihr anzumerken, deine dominante Art wiederum machte sie sofort gefügig, du wusstest intuitiv, was zu tun war. Ein Griff in ihren Schritt komplettierte den Abschied. Sie zuckte zusammen und spreizte automatisch die Beine, um dir Zugang zu gewähren. Deine Finger spielten, wie du es von ihm kanntest, mit harten Berührungen an ihrer Clit. In einer Bewegung war der Griff in ihrem Nacken ebenso gelöst, wie die Hand im Schritt und auch der Kuss war jäh zu Ende. Ohne ihre Reaktion abzuwarten drehst du dich auf dem Absatz um und schreitest aus dem Lokal. Selbst angeheizt und im Bewusstsein, dass es ihr nicht anders ergeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es war so weit. Du hattest einen Schlüssel zu seiner Wohnung und wusstest, dass er den Tag über unterwegs sein würde. Er würde sich an deine Anweisung, 19 Uhr einzutreffen und sich durch ein Klingeln anzukündigen, halten. Sophie sollte eine Stunde eher erscheinen und ihr würdet euch zusammen vorbereiten. Du hattest, um den Einstieg aufzulockern, einen Wein kalt gestellt, dein Outfit bereitgelegt und warst den ganzen Tag schon bei allem, nur nicht so recht bei der Arbeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Geruch seiner Wohnung war dir vertraut, du hattest Kerzen angezündet und deine Musik lief über die Anlage im Wohnzimmer. Es klingelte, sie war wie zu erwarten etwas unpünktlich und doch im von dir geplanten Rahmen. Eine Umarmung zur Begrüßung. Sie zieht die Schuhe aus und du reichst ihr ein Glas Wein um die Situation aufzulockern und auf die kommenden Ereignisse vorzubereiten. Ein kurzes Gespräch und schon begibt sich jede von euch in eins der Bäder.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Noch 40 Minuten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Du hattest dir ein Ensemble zurechtgelegt, es bestand aus schwarzen Plateaustiefeletten mit einem mörderischen 20 cm Absatz, Netzstrümpfen, einer Strapscorsage aus Latex und passenden oberarmlangen Handschuhen. Ziel war es, ihm das geilste Fickstück zu präsentieren und nicht nur im übertragenen Sinne über allem zu stehen. Dein Kopfkino hatte dir einen klaren Ablauf vorgegeben und der Glasplug lag als weiteres Accessoires bereit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beim Anlegen der Corsage fühlst du das Material auf der Haut. Der Anblick im Spiegel gibt dir ein noch geileres Gefühl und als die Netzstrümpfe deine Beine berühren, war es endgültig so weit, dass dein Saft aus dir heraus tropft. Mit dem Arm streifst du dir durch den Schritt, er war sofort nass und das Gefühl bringt dich beinahe um den Verstand. Nur die Stiefeletten stehen noch an, sitzend streifst du sie über deine Füße, ziehst den Reißverschluss hoch und deine Fersen sind darin gefangen. Ein geiles Gefühl, eine ungewohnte Verlängerung deiner langen Beine - auch wenn du noch keinen Schritt damit gewagt hast.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Noch 20 Minuten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Weg ins Schlafzimmer greifst du nach Handschuhen und Plug, kniest dich dort auf das Bett, welches du Stunden zuvor bereits mit einem Lacklaken bezogen hattest. Während du dein süßes Loch noch einmal mit den Fingern vorbereitest, hörst du, wie sich die Tür des zweiten Bades öffnet. Ihre Absätze sind auf dem Parkett nicht zu überhören. Sophie kommt dir immer näher, während du ihr deinen empfangsbereiten Hintereingang präsentierst. Sie sieht den Plug in deiner Hand, nimmt ihn dir ab und setz ihn an deinem Anus an. Mit leichtem Druck und deiner Gegenbewegung rutscht er in dich hinein und sitzt fest. Ausgefüllt, anders und geil. Deine Gefühle fahren Achterbahn, deine beiden Löcher in ihrem Gesicht, du spürst ihren Atem.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Noch 10 Minuten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es fällt dir schwer, dich zu bremsen, und doch willst du das Geschenk adäquat präsentieren, du drehst dich zu Sophie um und kannst sie das erste Mal betrachten. Ihre Augen funkeln in Wollust und treffen die Deinen, welche sie ebenso nicht kalt lassen. Sie hat wie abgesprochen ein Spitzenensemble, bestehend aus Hebe, Strumpfhalter und Nahtstrümpfen, gewählt. Ohne Slip kannst du, während sie auf ihren Absätzen vor dir ins Wohnzimmer läuft, in ihrem Arsch ein Plug erkennen, der das Outfit komplettierte. Du musst dich auf das Gehen, oder eher Schreiten, in den Stiefeletten konzentrieren. Sophie hat es da leichter, ihre Plateaupumps besitzen einen moderateren 15 cm Absatz. Eure Aufregung liegt wie die sprichwörtliche Spannung in der Luft. Wie wird er reagieren? Ein weiteres Glas Wein, während ihr leger auf der Couch liegt, gibt euch etwas zum Festhalten. Die Heizung ist hochgedreht, es war angenehm warm in der Wohnung. Die Erwartung steigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Noch 5 Minuten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es klingelt. Er ist an der Zwischentür. Der Moment der Wahrheit. Ihr habt euch im Wohnzimmer positioniert und Haltung eingenommen. Auf den Knien, die Beine gespreizt, die Arme hinter dem Körper verschränkt, die Brust nach vorn gedrückt und den Blick gesenkt. Demütig. Sophies Halsband liegt vor ihr drapiert auf dem Boden, etwas neidisch bist du schon. Wirst du dein Schmuckstück erhalten? Der Schlüssel bewegt sich im Schloss, die Tür öffnet sich. Da steht er, im Augenwinkel kannst du seine schwarze Anzughose und die braunen Schuhe erkennen. Ob er ein Hemd trägt? Wie gern würdest du ihm in die Augen schauen, doch die Pose ist wichtiger, du darfst dich nicht bewegen. Er legt seine Tasche ab und schreitet ohne ein Wort auf euch zu, bleibt vor euch stehen, deine Blicke sind auf seine Schuhe gerichtet. Du kannst seine prüfenden Anblicke geradezu spüren, während der Duft seines Parfums den Raum zu füllen beginnt. Dezent und doch genug, um deine Lust noch einmal zu verstärken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er schreitet um euch herum, ihr Halsband zu seinen Füßen. Trotz der Wärme im Raum hast du Gänsehaut und die Situation treibt dir einmal mehr die Lust in den Schoß. Ob es ihr genauso ergeht? Als er hinter euch zum Stehen kommt, stellen sich die Haare in deinem Nacken auf. Es fühlt sich wie eine Ewigkeit an, bis er seine Runde beendet hat und seine Schritte sich durch den Flur entfernen. In Erwartung der Dinge, die da kommen mögen, verharrt ihr in eurer Haltung. Die Netzstrümpfe schneiden dir leicht in die Haut, es tut nicht weh und doch reicht es aus, um die Position unbequem zu machen. Du hörst seine Schuhe auf dem Parkettboden, er kommt zurück. Erneut umrundet er euch, macht vor Sophie halt und hebt ihr Halsband auf. In deinem Kopf schreist du nach Aufmerksamkeit, während kein Laut über deine Lippen kommt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun steht er vor dir, seine Hand berührt dein Kinn und wieder geht ein Zittern durch deinen Körper. Er zieht deinen Kopf nach oben, bis eure Blicke die Luft zerschneiden und sich treffen. Du kannst die Wärme in seinen Augen spüren, die Liebe zu dir ist greifbar und dann ist da noch etwas. Strenge, Dominanz und Ruhe. Er geht um dich herum, hebt dein Haar an und legt dir kaltes Metall um den Hals. Deine Augen beginnen zu leuchten, du hast eine genaue Idee, um was es sich handelt. Das Schloss schnappte in deinem Nacken zu, der Halsring aus Edelstahl passt wie angegossen und als er wieder vor dir steht, strahlen ihn deine Augen an. Mit seinem Blick und einer Handbewegung gibt er dir klar zu verstehen die Position zu wechseln. Er reicht dir die Hand und du kannst dich beim Aufstehen an ihm stützen, die nächste Pose wird anstrengend werden. Die Arme im Nacken, die Ellenbogen nach außen gedrückt, präsentierst du dich. Mit leicht gespreizten Beinen gewährst du ihm Zugang zu deinem feuchten Schritt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist Sophie an der Reihe. Er stellt sich vor sie und gibt ihr ein Kommando „Collar Me“. Sie wechselt die Position und streckt ihm dabei ihren blanken Hals entgegen, bereit ihr Halsband zu empfangen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Fortsetzung folgt…&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Fri, 06 Mar 2020 21:44:04 +0000</pubDate>
        <link>https://tastenpoet.de/die-sub-1/</link>
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        <category>HarteGedanken</category>
        
        <category>BDSM</category>
        
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Abschlussball</title>
        <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Eine Geschichte aus dem Jahr 2019, geschrieben für eine wundervolle Frau die mein Leben bereichert hat und es noch immer auf ihre Weise tut. Danke!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es war wieder ein Jahr vergangen und für deine Schüler stand der nächste Schritt in ihrem Leben an, was mit einer gebührlichen Feier manifestiert werden sollte. Diesmal hattest du dich entschieden nicht allein zu erscheinen, sondern ein +1 mitzubringen. Zwischen Kids und Arbeit hatte eure Zweisamkeit über die letzten Wochen arg gelitten und was blieb, war die Sehnsucht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Du wolltest Nähe, Geruch und vor allem aber ihn spüren. An dir, in dir, auf und unter dir. Ihr hattet euch erst für die eigentliche Feier verabredet, schließlich hattest du noch ein paar Dinge zu erledigen, bei denen du ihn nicht brauchtest und die du ihm, zumindest für den Moment, vorenthalten wolltest.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die letzten Minuten vor dem öffentlichen Einlass begannen. Eltern und Schüler warteten derweil im Empfangsbereich und du hattest dir das erste Glas Sekt schon vor Stunden eingeholfen, um die Aufregung in den Griff zu bekommen. Die körperlichen Signale waren eindeutig und ja, es lag sicherlich auch an dem Plug der deinen Hintereingang gefügig und deine Gedanken eher flüchtig werden ließ. Du wolltest ihn, alles andere verschwamm vor Lust.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Türen öffnen sich, von ihm fehlt jede Spur. Du nimmst die dir zugeteilten Aufgaben wahr, begrüßt Schüler, Eltern und Kollegen - immer mit einem schweifenden Blick durch die Menge. Suchend, ja beinahe flehend. Keine Nachricht auf deinem Telefon. Hat er dich versetzt? Nein, das würde er nicht tun… Oder doch? Zweifel steigen in dir auf und vom Sekt beginnt die Blase zu drücken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem du die Maslowsche Bedürfnispyramide empirisch geprüft hattest, hallte das Klackern deiner Absätze auf den Fliesen der Flure. Du weißt, wie sehr er dieses Geräusch liebt, diesen selbstsicheren Gang, wie er ihn provozierte und dir eine gewisse Überlegenheit verschafft. Mit den Gedanken nur in diesem Moment, packt dich jemand hart und doch rücksichtsvoll am Arm, drückt dich zur Seite an die Wand und seine Lippen berühren die Deinen, noch bevor dein Verstand den Moment erfassen kann. Sein Geruch fliegt dir sofort in die Nase, sein Kuss schafft unverzüglich die Vertrautheit und wäre dein Schritt nicht bereits einem Wasserfall gleich vor Erregung, spätestens jetzt wäre dein Höschen nass.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er drückt dich mit seinem Kuss an die Wand, seine Hand gleitet an deiner Taille herab unter das gepunktete Kleid. Du kannst es nicht sehen und doch spürtest du das süffisante Lächeln auf seinen Lippen, mit der er die Ermangelung eben jenes Höschens quittierte. Deine Chance, du übernimmst das Kommando und deine forsche Zunge umspielt gekonnt die Seine. Deine Finger öffnen seine Hose, dir war alles egal, du willst ihn spüren. Jetzt, hier.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit einer Bewegung dreht er dich um, schiebt dein Kleid hoch und sein hartes Glied dringt in dich ein. Erleichterung, Geilheit und weiche Knie, während er dich hält und von hinten nimmt. Hart und doch weich, denn jede seiner Bewegungen federt sanft auf deinem Körper. Er spielt mit dir, wie auf einem Instrument.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dein Kopf ist im Hier und Jetzt, und gleichzeitig so weit weg von der Welt um dich herum. Das Gefühl, die Verbindung zweier Menschen, zweier Körper, es ist wohlig von innen und von außen, überlagert von der gemeinsamen Geilheit auf den anderen. Den Kopf im Nacken, seine Lippen an deinem Hals, mit einem Stöhnen bedeutetest du ihm dich schnellstmöglich zum Höhepunkt zu bringen, du willst die Erleichterung. Jetzt… Er nimmt dich härter, ein Stakkato, dem sich dein Körper entgegenstellt. Die erste Welle überrennt dich. Du willst mehr. Du willst alles…&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er spürt dein Bedürfnis und die durch den Orgasmus bereits weichen Knie werden noch einmal weicher, als er den Plug aus deinem Hintereingang zieht. Du weißt, was nun kommt, und du brauchst es. Mit vor Glück und Erleichterung zitterndem Körper, dringt seine feuchte Schwanzspitze die ersten Millimeter in dich ein, fordernd und doch zu langsam. Einem Ruck und du drückst dich ihm entgegen, er soll dich nehmen. Deinen Arsch ficken, während seine Finger an deiner Clit reiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Animalisch stößt er zu, deine linke Hand über deinem Kopf an die Wand gedrückt hält er dich fest im Griff. Die andere liegt auf der seinen in deinem Schritt und zauberte weiter Wellen der Lust durch deinen Körper. Du bist bereit, spürst das er nicht mehr lange brauchen wird und eure Hände bearbeiteten dich fester und fordernder, du bist fast da. Ein wenig mehr. Er stößt immer wieder zu, du nimmst jeden Zentimeter wahr und dann ist er da. Erlösend, die Muskeln verkrampften, dein Loch kontrahiert und beginnst mit deinem Arsch seinen Schwanz zu melken und ihn ebenfalls zum Höhepunkt zu treiben. Er spürt dich, spürt deinen Orgasmus, und spätestens als du kommst, gibt es für ihn kein Halten mehr. Er kommt und schießt dir seinen Saft in den Hintereingang.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schwer atmend, mit nach hinten gebeugtem Kopf, küsst ihr euch, während eure Hände weiter in deinem Schritt liegen und dich sanft massieren. Die Vernunft setzt ein, er nimmt den Plug aus der Hosentasche und während er seinen Schwanz langsam aus dir heraus zieht, setzt er den passenden Verschluss ein - du wirst seinen Saft für den Rest des Abends in dir spüren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun übernimmst du die Führung, drehst dich um und besiegelst mit einem Kuss das Abenteuer. Ein Blick in seine Augen wird mit einem tiefen Feuer erwidert und da war sie wieder, die zuckende Augenbraue…&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Fri, 06 Mar 2020 18:45:06 +0000</pubDate>
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        <category>HarteGedanken</category>
        
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Wieso? Weshalb? Warum?</title>
        <description>&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Damit ist eigentlich schon alles gesagt, oder vielleicht doch nicht? Es sind schon so einige Rotationen dieses blauen Planeten vergangen, seit ich in ersten Ansätzen begonnen habe Geschichten zu schreiben. Zuerst für mich, um meine Gedanken zu kanalisieren, und dann meist in Verbindung mit einer Partnerin. Als Teil des Vorspiels oder auch mal in Fernbeziehungen - wenn die ersehnte Zweisamkeit unerreichbar war. Es war und ist ein Ventil, nicht nur um Wünsche und Träume auszutesten, sonder auch um mein Gegenüber abzutasten und wenn es denn passt, um ähnliche Wünsche zu wecken. Jede Geschichte steht für sich, meist in Verbindung mit einem Menschen der mich begleitet oder begleitet hat und doch haben alle Gemeinsamkeiten, denn sie drehen sich um die Lust und Begierde meist zweier Menschen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Genießt die Texte. Lasst eurem Kopfkino freien Lauf und ja, gebt mir ruhig mal euer Feedback.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser Blog stellt einen Versuch dar, sowohl diese Geschichten, als auch andere Themen aufzugreifen. Angefangen bei meinem Verständnis vom Umgang miteinander, gerade im Kontext von Beziehungen - insbesondere abseits der üblichen Pfade.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf eine gute Zeit und die bevorstehende Reise!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Euer &lt;a href=&quot;/about/&quot;&gt;Tastenpoet&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Fri, 06 Mar 2020 18:41:03 +0000</pubDate>
        <link>https://tastenpoet.de/wieso-weshalb-warum/</link>
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        <category>Tastenpoet</category>
        
        
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