Die Sub (Teil 1)

Der erste Teil einer weiteren Geschichte aus dem Jahr 2019. Geschrieben in einer Zeit, in der mein Leben mir neue Wege aufzeigte und die ich mit einer Frau beschreiten durfte, wie es nur wenige gibt. Danke!

Sein Geburtstag stand an und du hattest etwas Besonderes vorbereitet. In seiner Zeit vor dir gab es eine Dame, mit der er sich immer wieder zum Spielen getroffen hatte. Soweit du es durch die Blume mitbekommen hattest, ging es dabei härter zu - etwas, das du mit ihm schon probiert und an dem du Gefallen gefunden hattest. Ihr Kontakt war schnell über eine Plattform, die er früher nutzte, hergestellt und ihr hattet euch heute zum Kaffee verabredet. Sie war jung, dir körperlich nicht ebenbürtig und doch strahlte sie etwas aus. Ihre ruhige und zurückhaltende Art ließ ihre devote Ader zum Vorschein kommen und gleichwohl mehr vermuten. Im Laufe des Gespräches wurde dir klar, was er in ihr gesehen hatte. Ein Spielzeug, eine Partnerin für das Besondere. Diese Rolle hattest inzwischen du eingenommen und doch wolltest du euch einen speziellen Kick verschaffen, ihm ein unvergessliches Erlebnis schenken. Ein Spiel zu dritt.

Du hattest dir in deinem Kopf für die gemeinsame Zeit einen grundlegenden Einstieg zurechtgelegt, mehr würde es nicht brauchen, denn er würde das Kommando übernehmen. Er würde achtsam sein, für euch sorgen und euch benutzen. Der Austausch mit ihr gab dir zudem einen weiteren Einblick in ihn, zeigte dir einmal mehr was er mochte und allein der Gedanke daran ließ dich feucht und willig werden. Ihr schien es ebenso zu ergehen, denn sie rutschte während eures Gespräches immer wieder auf ihrem Stuhl hin und her. Der Termin war schnell gefasst, es galt noch eine Entscheidung zu den Outfits zu treffen und dann war es bereits Zeit für den Abschied. Ihr devotes Verhalten machte es dir leicht die Kontrolle zu übernehmen und anstatt sie zur Verabschiedung zu umarmen, wanderte deine Hand in ihren Nacken. Du hältst sie fest und führst ihren Mund an deine Lippen, um mit ihr in einem intensiven Zungenkuss zu verschmelzen.

Ihre leichte Irritation war ihr anzumerken, deine dominante Art wiederum machte sie sofort gefügig, du wusstest intuitiv, was zu tun war. Ein Griff in ihren Schritt komplettierte den Abschied. Sie zuckte zusammen und spreizte automatisch die Beine, um dir Zugang zu gewähren. Deine Finger spielten, wie du es von ihm kanntest, mit harten Berührungen an ihrer Clit. In einer Bewegung war der Griff in ihrem Nacken ebenso gelöst, wie die Hand im Schritt und auch der Kuss war jäh zu Ende. Ohne ihre Reaktion abzuwarten drehst du dich auf dem Absatz um und schreitest aus dem Lokal. Selbst angeheizt und im Bewusstsein, dass es ihr nicht anders ergeht.

Es war so weit. Du hattest einen Schlüssel zu seiner Wohnung und wusstest, dass er den Tag über unterwegs sein würde. Er würde sich an deine Anweisung, 19 Uhr einzutreffen und sich durch ein Klingeln anzukündigen, halten. Sophie sollte eine Stunde eher erscheinen und ihr würdet euch zusammen vorbereiten. Du hattest, um den Einstieg aufzulockern, einen Wein kalt gestellt, dein Outfit bereitgelegt und warst den ganzen Tag schon bei allem, nur nicht so recht bei der Arbeit.

Der Geruch seiner Wohnung war dir vertraut, du hattest Kerzen angezündet und deine Musik lief über die Anlage im Wohnzimmer. Es klingelte, sie war wie zu erwarten etwas unpünktlich und doch im von dir geplanten Rahmen. Eine Umarmung zur Begrüßung. Sie zieht die Schuhe aus und du reichst ihr ein Glas Wein um die Situation aufzulockern und auf die kommenden Ereignisse vorzubereiten. Ein kurzes Gespräch und schon begibt sich jede von euch in eins der Bäder.

Noch 40 Minuten.

Du hattest dir ein Ensemble zurechtgelegt, es bestand aus schwarzen Plateaustiefeletten mit einem mörderischen 20 cm Absatz, Netzstrümpfen, einer Strapscorsage aus Latex und passenden oberarmlangen Handschuhen. Ziel war es, ihm das geilste Fickstück zu präsentieren und nicht nur im übertragenen Sinne über allem zu stehen. Dein Kopfkino hatte dir einen klaren Ablauf vorgegeben und der Glasplug lag als weiteres Accessoires bereit.

Beim Anlegen der Corsage fühlst du das Material auf der Haut. Der Anblick im Spiegel gibt dir ein noch geileres Gefühl und als die Netzstrümpfe deine Beine berühren, war es endgültig so weit, dass dein Saft aus dir heraus tropft. Mit dem Arm streifst du dir durch den Schritt, er war sofort nass und das Gefühl bringt dich beinahe um den Verstand. Nur die Stiefeletten stehen noch an, sitzend streifst du sie über deine Füße, ziehst den Reißverschluss hoch und deine Fersen sind darin gefangen. Ein geiles Gefühl, eine ungewohnte Verlängerung deiner langen Beine - auch wenn du noch keinen Schritt damit gewagt hast.

Noch 20 Minuten.

Auf dem Weg ins Schlafzimmer greifst du nach Handschuhen und Plug, kniest dich dort auf das Bett, welches du Stunden zuvor bereits mit einem Lacklaken bezogen hattest. Während du dein süßes Loch noch einmal mit den Fingern vorbereitest, hörst du, wie sich die Tür des zweiten Bades öffnet. Ihre Absätze sind auf dem Parkett nicht zu überhören. Sophie kommt dir immer näher, während du ihr deinen empfangsbereiten Hintereingang präsentierst. Sie sieht den Plug in deiner Hand, nimmt ihn dir ab und setz ihn an deinem Anus an. Mit leichtem Druck und deiner Gegenbewegung rutscht er in dich hinein und sitzt fest. Ausgefüllt, anders und geil. Deine Gefühle fahren Achterbahn, deine beiden Löcher in ihrem Gesicht, du spürst ihren Atem.

Noch 10 Minuten.

Es fällt dir schwer, dich zu bremsen, und doch willst du das Geschenk adäquat präsentieren, du drehst dich zu Sophie um und kannst sie das erste Mal betrachten. Ihre Augen funkeln in Wollust und treffen die Deinen, welche sie ebenso nicht kalt lassen. Sie hat wie abgesprochen ein Spitzenensemble, bestehend aus Hebe, Strumpfhalter und Nahtstrümpfen, gewählt. Ohne Slip kannst du, während sie auf ihren Absätzen vor dir ins Wohnzimmer läuft, in ihrem Arsch ein Plug erkennen, der das Outfit komplettierte. Du musst dich auf das Gehen, oder eher Schreiten, in den Stiefeletten konzentrieren. Sophie hat es da leichter, ihre Plateaupumps besitzen einen moderateren 15 cm Absatz. Eure Aufregung liegt wie die sprichwörtliche Spannung in der Luft. Wie wird er reagieren? Ein weiteres Glas Wein, während ihr leger auf der Couch liegt, gibt euch etwas zum Festhalten. Die Heizung ist hochgedreht, es war angenehm warm in der Wohnung. Die Erwartung steigt.

Noch 5 Minuten.

Es klingelt. Er ist an der Zwischentür. Der Moment der Wahrheit. Ihr habt euch im Wohnzimmer positioniert und Haltung eingenommen. Auf den Knien, die Beine gespreizt, die Arme hinter dem Körper verschränkt, die Brust nach vorn gedrückt und den Blick gesenkt. Demütig. Sophies Halsband liegt vor ihr drapiert auf dem Boden, etwas neidisch bist du schon. Wirst du dein Schmuckstück erhalten? Der Schlüssel bewegt sich im Schloss, die Tür öffnet sich. Da steht er, im Augenwinkel kannst du seine schwarze Anzughose und die braunen Schuhe erkennen. Ob er ein Hemd trägt? Wie gern würdest du ihm in die Augen schauen, doch die Pose ist wichtiger, du darfst dich nicht bewegen. Er legt seine Tasche ab und schreitet ohne ein Wort auf euch zu, bleibt vor euch stehen, deine Blicke sind auf seine Schuhe gerichtet. Du kannst seine prüfenden Anblicke geradezu spüren, während der Duft seines Parfums den Raum zu füllen beginnt. Dezent und doch genug, um deine Lust noch einmal zu verstärken.

Er schreitet um euch herum, ihr Halsband zu seinen Füßen. Trotz der Wärme im Raum hast du Gänsehaut und die Situation treibt dir einmal mehr die Lust in den Schoß. Ob es ihr genauso ergeht? Als er hinter euch zum Stehen kommt, stellen sich die Haare in deinem Nacken auf. Es fühlt sich wie eine Ewigkeit an, bis er seine Runde beendet hat und seine Schritte sich durch den Flur entfernen. In Erwartung der Dinge, die da kommen mögen, verharrt ihr in eurer Haltung. Die Netzstrümpfe schneiden dir leicht in die Haut, es tut nicht weh und doch reicht es aus, um die Position unbequem zu machen. Du hörst seine Schuhe auf dem Parkettboden, er kommt zurück. Erneut umrundet er euch, macht vor Sophie halt und hebt ihr Halsband auf. In deinem Kopf schreist du nach Aufmerksamkeit, während kein Laut über deine Lippen kommt.

Nun steht er vor dir, seine Hand berührt dein Kinn und wieder geht ein Zittern durch deinen Körper. Er zieht deinen Kopf nach oben, bis eure Blicke die Luft zerschneiden und sich treffen. Du kannst die Wärme in seinen Augen spüren, die Liebe zu dir ist greifbar und dann ist da noch etwas. Strenge, Dominanz und Ruhe. Er geht um dich herum, hebt dein Haar an und legt dir kaltes Metall um den Hals. Deine Augen beginnen zu leuchten, du hast eine genaue Idee, um was es sich handelt. Das Schloss schnappte in deinem Nacken zu, der Halsring aus Edelstahl passt wie angegossen und als er wieder vor dir steht, strahlen ihn deine Augen an. Mit seinem Blick und einer Handbewegung gibt er dir klar zu verstehen die Position zu wechseln. Er reicht dir die Hand und du kannst dich beim Aufstehen an ihm stützen, die nächste Pose wird anstrengend werden. Die Arme im Nacken, die Ellenbogen nach außen gedrückt, präsentierst du dich. Mit leicht gespreizten Beinen gewährst du ihm Zugang zu deinem feuchten Schritt.

Nun ist Sophie an der Reihe. Er stellt sich vor sie und gibt ihr ein Kommando „Collar Me“. Sie wechselt die Position und streckt ihm dabei ihren blanken Hals entgegen, bereit ihr Halsband zu empfangen.

Fortsetzung folgt…